Alle Artikel mit dem Schlagwort: Widerstand

Konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik ist nützlich Wenn wir etwas Neues machen, wünschen wir uns Menschen, die an uns glauben und die uns helfen, die schwierige Situation zu bewältigen. Es ist ungeheuer wohltuend, wenn andere Menschen uns Mut zusprechen. Am besten tun uns diejenigen, die nicht einfach unkritisch zu allem „Ja und Amen“ sagen, sondern diejenigen, die uns differenziert Rückmeldungen geben. D.h. sie sagen uns, wo wir noch Hand anlegen müssen, was noch verbessert werden sollte – auf Basis einer uneingeschränkt positiven Grundhaltung im Gesamten uns und unserem Projekt gegenüber. Negative Empathie In der Realität aber treffen wir häufig auf Menschen, die uns genau das sagen, was wir NICHT hören wollen, und die die Zweifler in unserem Inneren noch bestärken. Fürchten wir insgeheim, dass unsere nicht Idee gut genug ist, um am Markt zu bestehen, treffen wir auf jemanden, der sagt: „Ich weiß ja nicht, ob man das verkaufen kann….“ Sagt unser innerer Kritiker, dass wir evtl. nicht genügend Kompetenzen haben für das, was wir uns vorgenommen haben, sagt ein Bekannter: „Muss man dafür nicht eine extra Ausbildung …

Ein Hoch auf die Unlust

Du sollst etwas tun und hast keine Lust. Du beginnst den Tag und weißt gar nicht, was Du tun sollst – alles, was Dir einfällt, löst Unlust bei Dir aus. Jemand möchte etwas von Dir – bei Dir meldet sich Unlust. Was sagt die Unlust? Ich will das nicht tun. Ich mag nicht. Ich will gar nichts tun. Ich will etwas anderes tun. Ich weiß gerade gar nicht, was ich tun will…. In unserer Gesellschaft hat die Unlust einen schlechten Ruf. Tritt sie auf den Plan, muss sie sofort bekämpft werden. Eine besondere Hunderasse, die sog. Schweinehunde sind angeblich verantwortlich für die Unlust. Sie wohnen in Deinem Inneren und müssen jetzt verjagt werden, damit Du möglichst viel schaffst. Keiner verspricht, dass die Lust wieder auftaucht, wenn die Schweinehunde bekämpft wurden. Pflichterfüllung ist die Belohnung für ihr Verschwinden. Du tust, was Du tun sollst. Was Du Dir vorgenommen hast. Was gut für Dich wäre….. Genügend Sport machen Salat und Gemüse essen Unerfreuliche Arbeiten erledigen Aufräumen Hand aufs Herz – hast Du schon mal einen Schweinehund bei …

Blockaden

Drei Schritte vor, zwei zurück Mir begegnen immer wieder Menschen, die auf ihrem Weg in die Selbständigkeit blockiert sind. Weil der Zeitpunkt nicht stimmt, weil die Idee noch nicht die Richtige ist, weil sie vor etwas Angst haben – es bewegt sich nicht viel. Ist die Klärung da, die richtige Idee gefunden, sind innere und äußere Stolpersteine weg, die Schritte klar, kann jedoch alles auf einmal ganz schnell gehen. Jemand, der noch unklar ist, vermittelt u.U. den Eindruck, für eine Gründung nicht geeignet zu sein. Von außen erlebbar ist dies als Zögern, als Krebsgang – drei Schritte vor, zwei zurück, einer seitwärts. „Ich will ja, aber ich habe Angst.” – Oder: „Ich weiß ja nicht. Meinst Du wirklich?” Befürchtungen haben die Oberhand. Ist in Ihnen alles am richtigen Platz, ist das auch außen zu merken. Dann erleben andere, dass Sie Ihre Idee gut finden. Sie erzählen gerne von Ihrem Unternehmen, weil Sie selbst begeistert sind. Leidenschaft strahlt Leute, die eine Idee mit ganzer Kraft und Leidenschaft verfolgen, haben oft eine große Ausstrahlung – sie erzeugen …