Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gründung

Literatur-Tipps

Eine kommentierte Liste von Buch-Titeln, die bei der eigenen Klärung helfen die Branchenwissen vermitteln, die helfen, sich beruflich neu zu orientieren mit nützlichem Wissen zu Zeitmanagement und Selbstorganisation Bücher zu Marketing und Akquise Mein eigenes Buch Astrid Hochbahn: Bring Deine Idee zum Leuchten. Potenziale erkennen – Projekte realisieren – Visionen verwirklichen. Zu bestellen bei Walhalla – https://www.metropolitan.de/buch/bring-deine-idee-zum-leuchten/ Erhältlich ab 11/2018 Existenzgründung Beate Siegel, Marie Sichtermann: Den Laden schmeißen. Ein Existenzgründungsratgeber für Frauen (herzerfrischend anders) Svenja Hofert: Das Slow-grow Prinzip. Lieber langsam wachsen als schnell untergehen. 2011 Günter Faltin: Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein. 2012 (Die hier aufgelisteten Titel mag ich persönlich sehr. Ich finde, sie heben sich alle wohltuend von klassischer Gründungsliteratur ab.) Starthilfe. Die Broschüre des Bundesministeriums für Wirtschaft ist dagegen eine kostenlos zu beziehende Broschüre, solide und eher klassisch gehalten. Zu bestellen unter www.bmwi.de Für alle, die sich auch theoretisch mit dem Thema Gründung auseinander setzen wollen: Michael Faschingbauer: Effectuation. Wie erfolgreiche Unternehmer denken, entscheiden und handeln.2013 Existenzgründung Sozialwesen Doris …

Mobbing

Mobbing kann ganz leise anfangen Da ist einer oder eine Gruppe von Menschen, die anfängt, einen anderen Menschen abzuwerten, auszugrenzen. Ihn blöd dastehen zu lassen. Manchmal absichtlich, manchmal ohne Kalkül. Er ist doch komisch, oder? Eigenartig. Verhält sich nicht so wie wir. Er gehört nicht zu uns… Mit ihm will man nichts zu tun haben. Nicht mit so einem….. Einer oder mehrere sind aktiv und treiben das Mobbing voran. Sie haben meist gute Gründe dafür. Manchmal waren sie es selbst, die einst Mobbing-Opfer waren und geben nun weiter, was sie selbst erfahren haben. Manchmal sind sie unsicher und stärken so ihre Position in der Gruppe. Manchmal haben sie handfest etwas zu gewinnen, indem sie jemand anderen abwerten. Prestige, Anerkennung, einen guten Platz in der Gruppe. Manch einer profitiert sogar direkt und erkämpft sich durch Mobbing eine Position. In ganz schlimmen Fällen setzt eine Institution oder Firma Mobbing bewusst ein – wir kriegen Frau Meyer nicht mit legalen Mitteln aus ihrem Job. Sie hat sich nichts zu schulden kommen lassen. Doch mal schauen, ob sie es …

Gründen im Team

Drum prüfe, wer sich “ewig” bindet….. Im Team gründen klingt verführerisch: Das Risiko gemeinsam tragen. Jemanden an der Seite haben, der mitplant, mitdenkt, mitbebt. Nicht alleine sein mit allen Ängsten, Sorgen, Fragen und Gedanken. Geteiltes Leid, doppelte Freude. Geteilte Arbeit, doppelter Erfolg. Und es stimmt. Erfolgreiche Gründer-Teams berichten davon, wie konstruktiv der Austausch ist, und wie sehr sich verschiedene Kompetenzen ergänzen. Wenn einer den Kopf hängen lässt, hat der andere gerade Mut. Immer gibt es einen Partner, der Lust hat, das Konzept zu diskutieren. Ideen fliegen wie Bälle hin und her. Wenn es hektische Zeiten gibt, kann man die Arbeit verteilen. Wovor der eine Angst hat, das fällt eventuell dem anderen leichter. Es gibt also gute Gründe, nicht alleine zu gründen. In der Gründungsforschung wurden Studien durchgeführt, die nahe legen, dass Teamgründungen erfolgreicher sind als Einzelgründungen. Breit diskutiert wird die These, dass vor allen Dingen heterogene Teams davon profitieren, dass verschiedene Kompetenzen zusammen kommen und Defizite der Einzelnen ausgleichen. Ca 20 % der KMU (kleine und mittlere Unternehmen) werden von Teams geleitet. Auch viele Startups …

Das liebe Geld….

Geld ist immer das Ergebnis Deiner Überzeugungen, Entscheidungen, Gedanken und Gefühle über Geld   Wer sich selbständig macht, will schnell möglichst viel Geld verdienen – würden vermutlich die meisten annehmen. Faktisch ist das Verhältnis von Gründern und Gründerinnen zum Geld erheblich komplexer Geld ist alles andere als etwas Nüchternes. Am Geld kleben Gefühle, Erinnerungen, Vorschriften, Glaubenssätze und Erwartungen, die uns meist nur undeutlich bewusst sind. Wir beklagen vielleicht unsere „Irrationalität“ im Umgang mit Geld, wenn wir uns Luxus-Käufe leisten, das Konto wieder mal überzogen ist oder wenn wir etwas unbedingt haben wollten und gekauft haben, was sich zuhause dann als Fehlkauf entpuppt. Doch nicht nur beim Geld ausgeben und Geld verwalten spielen Gefühle eine große Rolle, auch beim Geld verdienen. Je nachdem, welche Vorstellungen wir mit dem „Geld haben“ und „Geld bekommen“ verbinden, fällt es uns leicht oder schwer, es zu uns einzuladen. Was verbindest Du mit dem Wort “reich”? Schließe für einen Moment die Augen und frage Dich, was Du mit dem Wort „reich“ verbindest. Sind Deine Assoziationen positiv? Verbindest Du Fülle und Vermögen …

Geeignet für die Selbständigkeit?

Teil 1: Wer kann unternehmerische Eignung attestieren? Eine Kundin erzählt von einem Gründungsseminar. Sie bekommt Input, sie engagiert sich – am Ende bekommt sie das Feedback, sie solle ihr Geld lieber weiterhin als Kassiererin verdienen. Sie sei als Unternehmerin ungeeignet. Wohlgemerkt – wir sprechen über eine Akademikerin. Mir bleibt die Luft weg, wenn ich solche Erzählungen höre. Auf welcher Basis erlaubt sich ein Referent nach kurzen Eindrücken innerhalb eines Seminars ein solches Urteil? Mit welcher Berechtigung maßen sich Berater an, nach kurzer Zeit über die generelle unternehmerische Eignung eines Menschen zu urteilen? Ich staune immer wieder über die Selbstverständlichkeit mit der Menschen glauben, solche Urteile fällen zu können und zu dürfen. In der Berater-Szene rühmt sich so mancher, dass er schnell einschätzen kann, ob „jemand das Zeug dazu hat“…. Andere brüsten sich unverblümt, dass sie kein Blatt vor den Mund nehmen: „Das sage ich jemandem offen ins Gesicht, wenn ich ihn für ungeeignet halte“ Frage: Welche Bilder von Unternehmertum und Selbständigkeit kursieren da? Was nimmt ein Berater wahr? Mit welchem Selbstverständnis ist er unterwegs, dass …

Wer geht gerne zu Visitenkartenpartys?

Oder: Wie geht gutes Netzwerken? Vor einigen Wochen waren ich in Haus Marck; das ist ein Wasserschloss südlich von Tecklenburg. Eingeladen hatte die Hausherrin, Ricarda von Diepenbrock-Grüter im Rahmen eines Unternehmerinnen-Frühstücks der IHK-Frauen. Ein wunderschöner Ort. Nette Frauen. Ein tolles Buffet. In der Sonne sitzen, plaudern und ins Grün und auf die Gräfte schauen. So gefällt mir Netzwerken. Ich liebe es, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Es gibt so viele Veranstaltungen, Vorträge, Seminare und Netzwerk-Treffen. Soll man überall hingehen? Oder nur zu den „nützlichen“? Aber welche sind das? Wie geht produktives Netzwerken? Ich habe irgendwann beschlossen, dass ich nicht überall sein kann – dann käme ich nämlich nicht mehr zum Arbeiten. Also suche ich mir die raus, die mich interessieren und bei denen ich mich wohl fühle. Frei nach dem Motto: Wenn es mir gut geht und die Energie fließt, dann passt auch was. Was macht das eine Netzwerk-Treffen angenehm, das andere nicht? Warum sind die Visitenkartenpartys bei den meisten so unbeliebt? Da kommen einige Punkte zusammen: Wenn Du zu einer solchen Veranstaltung …

Dein innerer Kritiker

Sie stehen in den Startlöchern, sich selbständig zu machen? Sie sind selbständig und denken über neue Projekte und Geschäftszweige nach? Sie sind DesignerIn, MusikerIn, AutorIn oder KünstlerIn und Ihr Job ist die Produktion und Gestaltung kreativer Ideen? Genial oder ein Flop? Alle, die etwas Neues erschaffen – ob im Bereich Kunst oder Musik, als UnternehmerIn oder als Führungskraft – kennen die innere Frage: Ist das genial, was ich hier tue – oder wird das ein großer Flop? Bevor wir mit Neuem in die Welt gehen, findet in uns ein innerer Abwägungsprozess statt. Wir versuchen abzuschätzen, ob unser Tun gut ankommen wird. Aus ganz handfesten Gründen, weil wir Geld verdienen wollen mit einer Idee, einen Auftraggeber zufrieden stellen wollen oder weil uns Inhalte am Herzen liegen. Aber auch weil wir etwas von uns hinein geben in ein Werk. Sie stecken selbst in dem, was Sie in die Welt bringen wollen – sei es ein Theaterstück, Ihre Kunst oder Ihre Selbständigkeit. Sie nehmen etwas von sich, formen es und geben sich hinein in Ihr Tun und Ihr …

Gründen ist ein hoch-kreativer Prozess

Niemals aufgeben! Unsere größte Schwäche ist das Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg besteht darin, immer wieder einen neuen Versuch zu wagen. Thomas Edison Wer sich selbständig macht, schafft etwas Neues – auch wenn es die Geschäftsidee selbst schon vielfach gibt. Selbst ein Franchise-Konzept will an einem Standpunkt neu umgesetzt werden, soll es wirtschaftlich erfolgreich sein. Jemand aber, der eine eigene Idee schafft und umsetzt, begibt sich auf einen Weg, der vergleichbar ist mit anderen schöpferischen Prozessen. Zum Finden gehören Umwege Jeder Schuss ein Treffer? Zu Suchprozessen gehört es, dass wir auch in Richtungen denken, die wir am Ende verwerfen. Edison ging als Erfinder der Glühbirne in die Geschichte ein (und er erfand noch viele andere nützliche Dinge), doch von ihm stammt auch der Satz „“Erfinden: Ein Prozent Inspiration – und 99 Prozent Transpiration“. Wer keine Fehlversuche erträgt, verfängt sich im inneren Gedankenkino. Versuch und Irrtum gehören dazu und so entwickelte Edison bahnbrechenden Erfindungen und irrte erheblich, als er auf Gleichstrom statt auf Wechselstrom setzte. Und die Zeit war auch noch nicht reif für die …

Hochbegabung/Gründung – Herausforderungen

Hochbegabt zu sein, ist nicht nur Segen. Womit tun sich Hochbegabte schwer, wenn sie gründen? In die Welt entlassen, was nicht perfekt ist Um etwas in die Welt zu bringen und zu veröffentlichen – und dies ist bitter nötig, wenn man sich selbständig macht – braucht es Festlegungen. Wie ist der Name des Unternehmens? Mit welchen Worten soll das Angebot beschrieben werden? Was genau ist überhaupt das Angebot – und was nicht? Jede Gründung braucht die Balance zwischen Fortentwicklung und Setzung. Die Homepage sollte sich nicht täglich ändern. Eine Corporate Identity zu schaffen bedeutet, einem Unternehmen über längere Zeit ein feststehendes Gesicht zu geben. Dies fordert Entscheidungen – angesichts der Vielzahl MÖGLICHER Varianten eine echte Herausforderung für hochbegabte Gründer und Gründerinnen. Hochbegabte sind meist sehr perfektionistisch. Ihr vernetztes und anspruchsvolles Denken sucht permanent Verknüpfungen und reicht weit in die Tiefe einer Materie. Hochbegabte wissen sehr genau, dass jede Aussage eine Setzung ist. Etwas IST in der Regel nicht einfach so, sondern irgendjemand beschließt zum jetzigen Zeitpunkt, etwas so und nicht anders zu formulieren. Es könnte …

Hochbegabung und Gründung

Hochbegabte haben meist einen ziemlich eigenen Kopf. Sich anzupassen, wenn die Dinge um sie herum sub-optimal sind, fällt ihnen schwer. Lähmende Strukturen, Chefs ohne Visionen, tägliches Büro-Einerlei – das füllt Menschen nicht aus, die das Bedürfnis nach Sinn und Inspiration haben. Hochbegabt – was ist typisch? Erstmal gilt es mit einem Vorurteil aufzuräumen. Viele meinen, hochbegabt seien nur diejenigen, die eine „Insel-Begabung“ haben, die also wie Mozart oder Einstein durch stetige Genialität auf sich aufmerksam machen; Menschen, die in EINEM Bereich Bedeutsames leisten. Sie selbst kommen sich dagegen viel zu unspektakulär vor: Sie interessieren sich irgendwie für alles und sind in allem mehr oder weniger gut; nichts sticht hervor. Das Etikett „Hochbegabung“ ist ihnen peinlich. „Ich doch nicht, oder?“ In Beratungen kommen nur wenige zu mir, die wissen, dass sie hochbegabt sind. Oft entsteht bei MIR eine Mustererkennung, die mich nach dem Thema Hochbegabung fragen lässt. Es gibt Stichworte und Erzählungen, die typisch sind für Hochbegabte. Hochbegabung * Sie sind intrinsisch motiviert, d.h. sie WOLLEN lernen und sich entwickeln und denken dürfen. Jobs, die ihnen …