Alle Artikel mit dem Schlagwort: Entspannung

Geschafft!

Hilfsmittel gegen die Berge des Unerledigten Burnout ist in aller Munde; Hetze und Beschleunigung stehen bei den meisten auf der Tagesordnung: wer klagt nicht über den Berg unerledigter Aufgaben? Aber was ist mit all dem, was Du schon geschafft hast? Mein Tipp: Neben der To Do-Liste eine „Geschafft“-Liste führen. Ich habe schon mit zahlreichen Systemen gearbeitet, um mich und meine Arbeit gut zu strukturieren. Jedes dieser Systeme hatte Vor- und Nachteile und ich habe irgendwann begriffen, dass ich einfach ab und an gerne meine Systeme wechsle und immer mal wieder etwas Neues ausprobiere. Und seitdem ich mir erlaube, mal alle Ordner grün haben zu wollen, im nächsten Jahr aber lieber rot, geht es mir gut mit meinen Systemwechseln. Ich habe es einfach aufgegeben, ein System zu finden, das ich stur durchziehe. Hauptsache, ich denke an alles Wesentliche Hauptsache, ich plane überhaupt – so meine Erkenntnis. Hauptsache, es macht mir Spaß, mich zu strukturieren.  Manches hat sich dennoch über Jahre bewährt – hierzu zählt meine To Do-Liste. Ich führe eine Excel-Liste, in die ich jedes unerledigte …

Manchmal ist alles zäh

Wenn die Lust Pause macht Ich liebe meine Arbeit und halte mich für privilegiert, so einen tollen Job zu haben. Und dennoch: Manchmal habe ich einfach keine Lust. Ich möchte ausbrechen, weglaufen, die Seele baumeln lassen. Am liebsten würde ich schwimmen gehen, einen Stadtbummel machen. Oder einfach im Bett bleiben. Genüsslich mit einer Tasse Kaffee und einem guten Buch. Decke über den Kopf. Ich bin heute nicht da. Was nun? Erstmal Innenschau. Was ist eigentlich los? Gibt es etwas, wovor ich Angst habe? Was mir Unbehagen bereitet und was ich deshalb meiden möchte? Nein, Fehlanzeige. Das ist es nicht. Bin ich erschöpft? War’s einfach zu viel in letzter Zeit? Das kenne ich gut von mir. Wenn es in meinem Leben „zu viel des Guten“ gibt, kippt meine Lust. Dann will ich nicht, was ich sonst begeistert tue. Meine Seele zieht die Notbremse und verweigert sich. Lust habe ich dann nur noch auf mich selbst. Habe ich eigentlich genug Spass gerade? Genug Freizeit, Entspannung, Loslassen, Inspirierendes? Ab und zu braucht es einfach Highlights. Geht alles gemächlich …

Sich feiern

Genießen Sie Erfolge? Gerappelt habe ich, um alle notwendigen Schritte zu gehen. Immer wieder habe ich mich neu motiviert. Manch Sonntag oder Urlaubstag musste herhalten. Monatelang, manchmal jahrelang habe ich an einer Vision festgehalten und Rückschläge weg gesteckt, um ein neues Projekt auf den Weg zu bringen. Ergebnis: Der erhoffte Erfolg ist endlich da. Das Projekt, an dem ich oft gezweifelt habe, stößt auf einmal auf positive Resonanz. Und nun? Wohlig ist das Gefühl, dass etwas klappt. Ich freue mich über den Erfolg. Etwas in mir wird weich und entspannt. Anstrengung fällt ab. Je größer die Freude, desto mehr habe ich das Bedürfnis, sie zu teilen. Je mehr ich für etwas gekämpft habe, desto stärker ist nun meine Erleichterung. Ich greife zum Telefonhörer und erzähle denen, die mir in schwierigen Zeiten geholfen haben, von den positiven Nachrichten. Vor allen denjenigen, die dann an mich geglaubt haben, als mir das selbst schon schwer fiel, weil sich der Erfolg nicht einstellen wollte, möchte ich mitteilen, dass es endlich geklappt hat. Geteilte Freude ist doppelte Freude. Ich möchte …

Weihnachtsferien

Über die Schwierigkeit, als Unternehmerin einen Punkt zu machen Ferien – wie wunderbar. Meinen Weihnachtsurlaub habe ich mir großzügig bewilligt. Als Unternehmerin entscheide ich allein, wann ich, mir selbst freie Zeiten gewähre. Kein geregelter Feierabend. Kein definiertes Wochenende. Kein Urlaubsantrag. Aber anhalten und wirklich Urlaub machen ist gar nicht so leicht. Am 19.12. war Weihnachtsfrühstück. Danach keine Termine mehr – das habe ich mir versprochen und das halte ich auch ein. Aber was ist mit all den Kleinigkeiten, die sonst noch so erledigt werden wollen? Mails, die noch nicht beantwortet sind. Sachen, die ich versprochen habe rauszuschicken. Die letzten Weihnachtskarten, die ich schreiben möchte. Gleichzeitig beginne ich Bilanz zu ziehen. Wie war das Jahr? Wie sieht es finanziell aus? Wie werde ich ins nächste Jahr starten? Was ist abgearbeitet, was noch offen? Kann ich 2 Wochen abschalten? Was liegt an? Ich muss Abrechnungstermine im Blick behalten – d.h. Anfang Januar muss ich mich spätestens um einiges kümmern. Ein bisschen werde ich die 2 Wochen also hinten anknabbern müssen. Dann ist da noch die Umsatzsteuer-Voranmeldung – …