Alle Artikel in: Existenzgründung

Mach Dein Ding und bring Deine Idee zu Leuchten – Ein Blog zum Thema Existenzgründung und Unternehmensführung für alle, die selbständig sind oder werden wollen

Gründer und Gründerinnen, Selbständige, Unternehmer und Unternehmerinnen, Freiberufler und Freiberuflerinnen finden hier Nützliches, das Euch hilft, Eure Selbständigkeit erfolgreich voran zu treiben. Ihr findet Hintergrund-Informationen, Erfahrungen aus der Praxis und wertvolle Tipps zu Themen wie Selbstorganisation in der Gründung, Erfolg, Zeitmanagement, Hochbegabung, Umgang mit Rückschlägen usw.

Es geht um Ermutigung für Gründer und Gründerinnen, Unternehmer und Unternehmerinnen, das eigene Ding zu machen.

Nützliche Links

Infos Existenzgründung http://www.bafa.de/ Broschüren, Software, z.B. Starthilfe, Gründerzeiten – können kostenlos bestellt werden http://www.startercenter.nrw.de/ http://www.existenzgruender.de/ http://www.gruenderinnenagentur.de/ http://www. nexxt-change.de / Portal für Unternehmens-Übernahmen http://www.exist.de/ Gründung aus der Hochschule http://ifb.uni-erlangen.de/ Institut für Freie Berufe Nürnberg – Infos für FreiberuflerInnen https://www.gib.nrw.de/themen GIB – Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung NRW https://www.formulare-bfinv.de Steuerformulare der Finanzverwaltung zum Runterladen http://www.trainerversorgung.de/ Versicherungen für Trainer, Berater und Coaches https://www.vr-bankmodul.de/wbplus/vr-gruendungskonzept/index.php?bankname=&blz=000 Branchenbriefe der Volksbanken Existenzgründung in Münster http://muenster-gruendet.de/ Münsteraner Gründungs-Netzwerk/Gründungswoche/Infos zu Veranstaltungen, Netzwerken http://www.ihk-nordwestfalen.de/ Infos zu Gründung, aktuelle Darlehens-Konditionen http://www.frauen-und-beruf-muenster.de/ Regionalstelle Frauen & Beruf Münster, Gründungsseminare, Info-Abende http://www.wfm-muenster.de / Wirtschaftsförderung Münster: Beratung, Fachkundige Stellungnahmen http://www.hwk-muenster.de/ Handwerkskammer Münster Berufliche Orientierung http://www.arbeitsagentur.de/ Die Datenbank berufenet ist sehr zu empfehlen für alle, die Infos zu Berufen recherchieren wollen. http://www.wilabonn.de/ Der Wissenschaftsladen Bonn gibt jede Woche den Arbeitsmarkt Soziales Bildung Kultur und den Arbeitsmarkt Umwelt heraus. Sie haben damit einen bundesweiten Überblick über Stellenanzeigen dieser Berufs-Bereiche. Das Abo kostet Geld.

Literatur-Tipps

Eine kommentierte Liste von Buch-Titeln, die bei der eigenen Klärung helfen die Branchenwissen vermitteln, die helfen, sich beruflich neu zu orientieren mit nützlichem Wissen zu Zeitmanagement und Selbstorganisation Bücher zu Marketing und Akquise Mein eigenes Buch Astrid Hochbahn: Bring Deine Idee zum Leuchten. Potenziale erkennen – Projekte realisieren – Visionen verwirklichen. Zu bestellen bei Walhalla – https://www.metropolitan.de/buch/bring-deine-idee-zum-leuchten/ Erhältlich ab 11/2018 Existenzgründung Beate Siegel, Marie Sichtermann: Den Laden schmeißen. Ein Existenzgründungsratgeber für Frauen (herzerfrischend anders) Svenja Hofert: Das Slow-grow Prinzip. Lieber langsam wachsen als schnell untergehen. 2011 Günter Faltin: Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein. 2012 (Die hier aufgelisteten Titel mag ich persönlich sehr. Ich finde, sie heben sich alle wohltuend von klassischer Gründungsliteratur ab.) Starthilfe. Die Broschüre des Bundesministeriums für Wirtschaft ist dagegen eine kostenlos zu beziehende Broschüre, solide und eher klassisch gehalten. Zu bestellen unter www.bmwi.de Für alle, die sich auch theoretisch mit dem Thema Gründung auseinander setzen wollen: Michael Faschingbauer: Effectuation. Wie erfolgreiche Unternehmer denken, entscheiden und handeln.2013 Existenzgründung Sozialwesen Doris …

Gründungskonzept

Gliederung 1. Qualifikation der Gründerin/des Gründers im Hinblick auf die Geschäftsidee –         Fachlich –         Persönlich –         Kaufmännisch 2. Angebot Welche Waren und/oder Dienstleistungen werde ich anbieten? In welchen Einheiten? Gibt es spezielle Angebote? 3. Kunden –         sozialdemographische Merkmale wie Alter, Geschlecht, Wohnort –         Gewohnheiten, Wünsche, Vorlieben 4. Markt Gibt es einen Markt für mein Angebot? Wie entwickelt sich die Branche? Gibt es wichtige Trends, die maßgeblich sind für mein Unternehmen? 5. Einkauf Woher beziehe ich Waren? In welchen Mengen und zu welchen Konditionen? Wie wird mein Sortiment zusammengestellt sein? 6. Konkurrenz Wer bewegt sich noch auf diesem Markt? Wie groß ist die Konkurrenz im engeren Sinne, d.h. wer macht das gleiche oder ein ähnliches Angebot? Wie groß ist die Konkurrenz im weiteren Sinne, d.h. was könnten KundInnen noch tun statt mein Angebot in Anspruch zu nehmen? Was unterscheidet mich und mein Angebot von dem der Konkurrenz? Wie begegne ich Marketing-Strategien der Konkurrenz? 7. Marketing Wie erfahren KundInnen von meinem Angebot? Flyer, Internet-Auftritt, Mund-zu-Mund-Propaganda, Info-Veranstaltungen, persönliche Präsentation, Netzwerke, Anzeigen, etc. Was erfahren KundInnen über mein Angebot? …

Gründen im Team

Drum prüfe, wer sich “ewig” bindet….. Im Team gründen klingt verführerisch: Das Risiko gemeinsam tragen. Jemanden an der Seite haben, der mitplant, mitdenkt, mitbebt. Nicht alleine sein mit allen Ängsten, Sorgen, Fragen und Gedanken. Geteiltes Leid, doppelte Freude. Geteilte Arbeit, doppelter Erfolg. Und es stimmt. Erfolgreiche Gründer-Teams berichten davon, wie konstruktiv der Austausch ist, und wie sehr sich verschiedene Kompetenzen ergänzen. Wenn einer den Kopf hängen lässt, hat der andere gerade Mut. Immer gibt es einen Partner, der Lust hat, das Konzept zu diskutieren. Ideen fliegen wie Bälle hin und her. Wenn es hektische Zeiten gibt, kann man die Arbeit verteilen. Wovor der eine Angst hat, das fällt eventuell dem anderen leichter. Es gibt also gute Gründe, nicht alleine zu gründen. In der Gründungsforschung wurden Studien durchgeführt, die nahe legen, dass Teamgründungen erfolgreicher sind als Einzelgründungen. Breit diskutiert wird die These, dass vor allen Dingen heterogene Teams davon profitieren, dass verschiedene Kompetenzen zusammen kommen und Defizite der Einzelnen ausgleichen. Ca 20 % der KMU (kleine und mittlere Unternehmen) werden von Teams geleitet. Auch viele Startups …

Geeignet für die Selbständigkeit?

Teil 1: Wer kann unternehmerische Eignung attestieren? Eine Kundin erzählt von einem Gründungsseminar. Sie bekommt Input, sie engagiert sich – am Ende bekommt sie das Feedback, sie solle ihr Geld lieber weiterhin als Kassiererin verdienen. Sie sei als Unternehmerin ungeeignet. Wohlgemerkt – wir sprechen über eine Akademikerin. Mir bleibt die Luft weg, wenn ich solche Erzählungen höre. Auf welcher Basis erlaubt sich ein Referent nach kurzen Eindrücken innerhalb eines Seminars ein solches Urteil? Mit welcher Berechtigung maßen sich Berater an, nach kurzer Zeit über die generelle unternehmerische Eignung eines Menschen zu urteilen? Ich staune immer wieder über die Selbstverständlichkeit mit der Menschen glauben, solche Urteile fällen zu können und zu dürfen. In der Berater-Szene rühmt sich so mancher, dass er schnell einschätzen kann, ob „jemand das Zeug dazu hat“…. Andere brüsten sich unverblümt, dass sie kein Blatt vor den Mund nehmen: „Das sage ich jemandem offen ins Gesicht, wenn ich ihn für ungeeignet halte“ Frage: Welche Bilder von Unternehmertum und Selbständigkeit kursieren da? Was nimmt ein Berater wahr? Mit welchem Selbstverständnis ist er unterwegs, dass …

Wer geht gerne zu Visitenkartenpartys?

Oder: Wie geht gutes Netzwerken? Vor einigen Wochen waren ich in Haus Marck; das ist ein Wasserschloss südlich von Tecklenburg. Eingeladen hatte die Hausherrin, Ricarda von Diepenbrock-Grüter im Rahmen eines Unternehmerinnen-Frühstücks der IHK-Frauen. Ein wunderschöner Ort. Nette Frauen. Ein tolles Buffet. In der Sonne sitzen, plaudern und ins Grün und auf die Gräfte schauen. So gefällt mir Netzwerken. Ich liebe es, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Es gibt so viele Veranstaltungen, Vorträge, Seminare und Netzwerk-Treffen. Soll man überall hingehen? Oder nur zu den „nützlichen“? Aber welche sind das? Wie geht produktives Netzwerken? Ich habe irgendwann beschlossen, dass ich nicht überall sein kann – dann käme ich nämlich nicht mehr zum Arbeiten. Also suche ich mir die raus, die mich interessieren und bei denen ich mich wohl fühle. Frei nach dem Motto: Wenn es mir gut geht und die Energie fließt, dann passt auch was. Was macht das eine Netzwerk-Treffen angenehm, das andere nicht? Warum sind die Visitenkartenpartys bei den meisten so unbeliebt? Da kommen einige Punkte zusammen: Wenn Du zu einer solchen Veranstaltung …

Gründen ist ein hoch-kreativer Prozess

Niemals aufgeben! Unsere größte Schwäche ist das Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg besteht darin, immer wieder einen neuen Versuch zu wagen. Thomas Edison Wer sich selbständig macht, schafft etwas Neues – auch wenn es die Geschäftsidee selbst schon vielfach gibt. Selbst ein Franchise-Konzept will an einem Standpunkt neu umgesetzt werden, soll es wirtschaftlich erfolgreich sein. Jemand aber, der eine eigene Idee schafft und umsetzt, begibt sich auf einen Weg, der vergleichbar ist mit anderen schöpferischen Prozessen. Zum Finden gehören Umwege Jeder Schuss ein Treffer? Zu Suchprozessen gehört es, dass wir auch in Richtungen denken, die wir am Ende verwerfen. Edison ging als Erfinder der Glühbirne in die Geschichte ein (und er erfand noch viele andere nützliche Dinge), doch von ihm stammt auch der Satz „“Erfinden: Ein Prozent Inspiration – und 99 Prozent Transpiration“. Wer keine Fehlversuche erträgt, verfängt sich im inneren Gedankenkino. Versuch und Irrtum gehören dazu und so entwickelte Edison bahnbrechenden Erfindungen und irrte erheblich, als er auf Gleichstrom statt auf Wechselstrom setzte. Und die Zeit war auch noch nicht reif für die …

Hochbegabung und Gründung Teil III

Kreativität und Ordnung Erfolgreich ist eine gute Geschäftsidee leider nicht von selbst – irgendwo zwischen Genialität und stetigem Aufbau liegt der Geschäftserfolg. Daher gilt es, gute Strukturen zu schaffen. Manche Hochbegabte sind sehr strukturiert – andere tendieren zum kreativen Chaos. Wer zur letzten Gruppe gehört, wird Mittel und Wege finden müssen, den eigenen Tages- und Wochenablauf so zu planen, dass Wichtiges geschieht und nur Unwesentliches liegen bleibt. Es gilt, der Kreativität und den Wachstums-Impulsen Raum zu lassen – und dennoch Ordnungen zu finden. Das braucht Ausprobieren. Was ist eine gute zeitliche Ordnung? Wie können Pläne und Listen aussehen, die dafür sorgen, dass nichts Wichtiges vergessen wird? Wann ist die Planung zu eng, wann ungenügend? Man macht sich ja schließlich nicht selbständig, um Sklave der eigenen Ordnung zu werden….. Andererseits ist schon so mancher kreative „Daniel Düsentrieb“ daran gescheitert, Steuertermine im Blick zu behalten. Wer solo-selbständig ist, wird zum eigenen Chef und zum besten Mitarbeiter, zur Kreativ- und zur Marketing-Abteilung. In Personalunion sind Sie: * Chef und Führungskraft Der Chef darf die strategische Linie bestimmen. Sein …

Hochbegabung/Gründung – Herausforderungen

Hochbegabt zu sein, ist nicht nur Segen. Womit tun sich Hochbegabte schwer, wenn sie gründen? In die Welt entlassen, was nicht perfekt ist Um etwas in die Welt zu bringen und zu veröffentlichen – und dies ist bitter nötig, wenn man sich selbständig macht – braucht es Festlegungen. Wie ist der Name des Unternehmens? Mit welchen Worten soll das Angebot beschrieben werden? Was genau ist überhaupt das Angebot – und was nicht? Jede Gründung braucht die Balance zwischen Fortentwicklung und Setzung. Die Homepage sollte sich nicht täglich ändern. Eine Corporate Identity zu schaffen bedeutet, einem Unternehmen über längere Zeit ein feststehendes Gesicht zu geben. Dies fordert Entscheidungen – angesichts der Vielzahl MÖGLICHER Varianten eine echte Herausforderung für hochbegabte Gründer und Gründerinnen. Hochbegabte sind meist sehr perfektionistisch. Ihr vernetztes und anspruchsvolles Denken sucht permanent Verknüpfungen und reicht weit in die Tiefe einer Materie. Hochbegabte wissen sehr genau, dass jede Aussage eine Setzung ist. Etwas IST in der Regel nicht einfach so, sondern irgendjemand beschließt zum jetzigen Zeitpunkt, etwas so und nicht anders zu formulieren. Es könnte …

Hochbegabung und Gründung

Hochbegabte haben meist einen ziemlich eigenen Kopf. Sich anzupassen, wenn die Dinge um sie herum sub-optimal sind, fällt ihnen schwer. Lähmende Strukturen, Chefs ohne Visionen, tägliches Büro-Einerlei – das füllt Menschen nicht aus, die das Bedürfnis nach Sinn und Inspiration haben. Hochbegabt – was ist typisch? Erstmal gilt es mit einem Vorurteil aufzuräumen. Viele meinen, hochbegabt seien nur diejenigen, die eine „Insel-Begabung“ haben, die also wie Mozart oder Einstein durch stetige Genialität auf sich aufmerksam machen; Menschen, die in EINEM Bereich Bedeutsames leisten. Sie selbst kommen sich dagegen viel zu unspektakulär vor: Sie interessieren sich irgendwie für alles und sind in allem mehr oder weniger gut; nichts sticht hervor. Das Etikett „Hochbegabung“ ist ihnen peinlich. „Ich doch nicht, oder?“ In Beratungen kommen nur wenige zu mir, die wissen, dass sie hochbegabt sind. Oft entsteht bei MIR eine Mustererkennung, die mich nach dem Thema Hochbegabung fragen lässt. Es gibt Stichworte und Erzählungen, die typisch sind für Hochbegabte. Hochbegabung * Sie sind intrinsisch motiviert, d.h. sie WOLLEN lernen und sich entwickeln und denken dürfen. Jobs, die ihnen …