Alle Artikel mit dem Schlagwort: Loslassen

Gründen ist ein hoch-kreativer Prozess

Niemals aufgeben! Unsere größte Schwäche ist das Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg besteht darin, immer wieder einen neuen Versuch zu wagen. Thomas Edison Wer sich selbständig macht, schafft etwas Neues – auch wenn es die Geschäftsidee selbst schon vielfach gibt. Selbst ein Franchise-Konzept will an einem Standpunkt neu umgesetzt werden, soll es wirtschaftlich erfolgreich sein. Jemand aber, der eine eigene Idee schafft und umsetzt, begibt sich auf einen Weg, der vergleichbar ist mit anderen schöpferischen Prozessen. Zum Finden gehören Umwege Jeder Schuss ein Treffer? Zu Suchprozessen gehört es, dass wir auch in Richtungen denken, die wir am Ende verwerfen. Edison ging als Erfinder der Glühbirne in die Geschichte ein (und er erfand noch viele andere nützliche Dinge), doch von ihm stammt auch der Satz „“Erfinden: Ein Prozent Inspiration – und 99 Prozent Transpiration“. Wer keine Fehlversuche erträgt, verfängt sich im inneren Gedankenkino. Versuch und Irrtum gehören dazu und so entwickelte Edison bahnbrechenden Erfindungen und irrte erheblich, als er auf Gleichstrom statt auf Wechselstrom setzte. Und die Zeit war auch noch nicht reif für die …

Loslassen

Platz schaffen für Neues Gibt es Projekte in Ihrem Leben, die nur noch Energie, Nerven, Zeit und/oder Geld fressen, ohne Ihnen Freude zu machen? Gibt es Menschen in Ihrem Leben, bei denen die Bilanz zwischen dem, was Sie investieren und dem, was Sie bekommen, dauernd und nachhaltig gestört ist? Gibt es Rituale und Gewohnheiten, an denen Sie festhalten, nur weil Sie das schon lange so machen? Es ist Ihr Leben. Dieser Moment ist so gut wie jeder andere, um Bestandsschau zu halten. Was soll und darf in Ihrem Leben bleiben? Wovon wollen Sie sich trennen? Eine Freundin von mir verfolgt nun seit fast einem Jahr das Projekt, ihr Leben von Überflüssigem und längst Vergangenem zu reinigen. Stück für Stück ist sie durch ihr Leben gegangen und hat sich bei allem gefragt: Macht mich dieses Teil noch glücklich? Eine wunderbare Frage, finde ich. Einfach und alltagstauglich. Der uralte Schlafanzug für kuschelige Abende, ausgewaschen und längst nicht mehr schön? Ja, er macht mich glücklich. Der Fehlkauf im Schrank? Nein, hat mich eigentlich nie glücklich gemacht. Schwieriger wird …

Manchmal ist alles zäh

Wenn die Lust Pause macht Ich liebe meine Arbeit und halte mich für privilegiert, so einen tollen Job zu haben. Und dennoch: Manchmal habe ich einfach keine Lust. Ich möchte ausbrechen, weglaufen, die Seele baumeln lassen. Am liebsten würde ich schwimmen gehen, einen Stadtbummel machen. Oder einfach im Bett bleiben. Genüsslich mit einer Tasse Kaffee und einem guten Buch. Decke über den Kopf. Ich bin heute nicht da. Was nun? Erstmal Innenschau. Was ist eigentlich los? Gibt es etwas, wovor ich Angst habe? Was mir Unbehagen bereitet und was ich deshalb meiden möchte? Nein, Fehlanzeige. Das ist es nicht. Bin ich erschöpft? War’s einfach zu viel in letzter Zeit? Das kenne ich gut von mir. Wenn es in meinem Leben „zu viel des Guten“ gibt, kippt meine Lust. Dann will ich nicht, was ich sonst begeistert tue. Meine Seele zieht die Notbremse und verweigert sich. Lust habe ich dann nur noch auf mich selbst. Habe ich eigentlich genug Spass gerade? Genug Freizeit, Entspannung, Loslassen, Inspirierendes? Ab und zu braucht es einfach Highlights. Geht alles gemächlich …

Weihnachtsferien

Über die Schwierigkeit, als Unternehmerin einen Punkt zu machen Ferien – wie wunderbar. Meinen Weihnachtsurlaub habe ich mir großzügig bewilligt. Als Unternehmerin entscheide ich allein, wann ich, mir selbst freie Zeiten gewähre. Kein geregelter Feierabend. Kein definiertes Wochenende. Kein Urlaubsantrag. Aber anhalten und wirklich Urlaub machen ist gar nicht so leicht. Am 19.12. war Weihnachtsfrühstück. Danach keine Termine mehr – das habe ich mir versprochen und das halte ich auch ein. Aber was ist mit all den Kleinigkeiten, die sonst noch so erledigt werden wollen? Mails, die noch nicht beantwortet sind. Sachen, die ich versprochen habe rauszuschicken. Die letzten Weihnachtskarten, die ich schreiben möchte. Gleichzeitig beginne ich Bilanz zu ziehen. Wie war das Jahr? Wie sieht es finanziell aus? Wie werde ich ins nächste Jahr starten? Was ist abgearbeitet, was noch offen? Kann ich 2 Wochen abschalten? Was liegt an? Ich muss Abrechnungstermine im Blick behalten – d.h. Anfang Januar muss ich mich spätestens um einiges kümmern. Ein bisschen werde ich die 2 Wochen also hinten anknabbern müssen. Dann ist da noch die Umsatzsteuer-Voranmeldung – …