Alle Artikel mit dem Schlagwort: Geld

Das liebe Geld….

Geld ist immer das Ergebnis Deiner Überzeugungen, Entscheidungen, Gedanken und Gefühle über Geld   Wer sich selbständig macht, will schnell möglichst viel Geld verdienen – würden vermutlich die meisten annehmen. Faktisch ist das Verhältnis von Gründern und Gründerinnen zum Geld erheblich komplexer Geld ist alles andere als etwas Nüchternes. Am Geld kleben Gefühle, Erinnerungen, Vorschriften, Glaubenssätze und Erwartungen, die uns meist nur undeutlich bewusst sind. Wir beklagen vielleicht unsere „Irrationalität“ im Umgang mit Geld, wenn wir uns Luxus-Käufe leisten, das Konto wieder mal überzogen ist oder wenn wir etwas unbedingt haben wollten und gekauft haben, was sich zuhause dann als Fehlkauf entpuppt. Doch nicht nur beim Geld ausgeben und Geld verwalten spielen Gefühle eine große Rolle, auch beim Geld verdienen. Je nachdem, welche Vorstellungen wir mit dem „Geld haben“ und „Geld bekommen“ verbinden, fällt es uns leicht oder schwer, es zu uns einzuladen. Schließe für einen Moment die Augen und frage Dich, was Du mit dem Wort „reich“ verbindest. Sind Deine Assoziationen positiv? Verbindest Du Fülle und Vermögen mit diesem Begriff? Oder kommen negative Bilder …

Die Kunst, NEIN zu sagen

Am Anfang geht es vor allen Dingen um Aufträge, später um Balance….. Die Anfangsphase einer Gründung ist für fast jede*n von der Sorge geprägt, dass es nicht klappt. Geht mein Geschäftsmodell auf? Bin ich gut genug? Gibt es Menschen, die haben wollen, was ich anbiete? Und vor allen Dingen genügend viele? Wie lange wird es dauern, bis ich von meiner Selbständigkeit leben kann – bzw. wird mir das überhaupt gelingen? Eine bange Zeit und mancher hat die eine oder andere schlaflose Nacht. Das Ziel: Genügend Aufträge, genügend Kunden. Die Idee: Dann habe ich es geschafft. Dann ist es leicht. Dann fühlt sich die Selbständigkeit sicher und entspannt an. Dann beginnt eine Zeit der Leichtigkeit. Stimmt das? Ja. Natürlich. Es ist hoch-befriedigend zu merken, dass die eigene Idee ankommt. Es ist ausgesprochen beruhigend, wenn genügend Geld reinkommt und das Bankkonto im Plus ist. Es gibt einen inneren Teil, der zur Ruhe kommt, weil das Projekt Selbständigkeit gelingt. Bei den meisten. Doch selten tritt ein, was einst die Idee war: Ruhe, Frieden, Wohlgefühl und Entspannung. Denn was …

Wie misst man Qualität?

Sie sinken in das Hotelbett; es ist angenehm weich. Der Raum ist schön eingerichtet; das Badezimmer ist modern und sauber. Der Blick aus dem Fenster geht ins Grüne. Sie merken sofort: Hier werden Sie sich wohl fühlen. Ja, so wünschen wir uns das, wenn wir ein Hotel buchen. Aber was machen Sie im Vorhinein, also bevor Sie los fahren, um eine Idee zu bekommen, was das richtige Hotel ist, dass Ihnen dieses Erlebnis bescheren wird? Sie sind ja noch nicht dort gewesen, sondern müssen beim Buchen die Zukunft irgendwie vorhersehen? Woran können Sie ablesen, ob Sie die Qualität erwartet, die Sie sich wünschen? Qualitätssurrogate nennt Herman Scherer das, was wir suchen – Anzeichen, die es Ihnen ermöglichen die Qualität einer Dienstleistung einzuschätzen, bevor Sie sich persönlich ein Bild machen können: * Sie können nach Sternen entscheiden – z.B. mindestens 3 Stern oder 4 Sterne… Doch ein Garant sind die Sterne nicht, denn so manches eigentliche eher schäbige Hotel hat den Stern bekommen, weil es noch einen Flachbildschirm und einen Wasserkocher ins Zimmer gestellt hat. Ein …

König Kunde war einmal

Fasziniert versuche ich zu ergründen, was für kleine Apparate im Supermarkt direkt neben dem Eingang hängen. Oben drüber ein Bildschirm, der Erläuterungen gibt – in Flämisch, denn ich bin in Brügge, in einem belgischen Supermarkt. Irgendwann habe ich das System begriffen: Die Kunden scannen selbst und zwar während sie einkaufen gehen. An der Kasse kommen sie dann mit vollem Einkaufswagen oder Tüte an und übergeben der Kassiererin den Scanner, die nun nur noch das Geld einkassiert. Damit das System funktioniert, muss den Kunden einerseits – via Bildschirm und Erläuterungen – erklärt werden, wie sie scannen bzw. was sie tun müssen, wenn z.B. ein Nachlass abgezogen werden muss. Andererseits hängen über der Kasse große Schilder, die betonen, dass sich der Markt Überprüfungen vorbehält. Klar: Die Verführung, den einen oder anderen Artikel zu „vergessen“, könnte ja groß sein. Es gibt noch Kassen, an denen Verkäuferinnen scannen, doch das neue System wird rege genutzt. Wieso machen wir das mit? Wieso machen wir die Arbeit und sorgen selbst dafür, dass immer mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren? Das ist offensichtliches …

Sie bestimmen selbst, was Erfolg ist

Wer sich selbständig macht, möchte Erfolg haben. Doch wer bestimmt, wann Sie erfolgreich sind? >Was müssen Sie erreichen, damit Sie denken: Jetzt habe ich es geschafft! Genügend Kunden? Viel Geld? Dass man über Sie spricht und Sie empfiehlt? Träumen Sie insgeheim davon, dass Menschen sagen: Geh mal zu der, die ist ganz toll? Egal, was Ihnen von außen suggeriert wird. Wichtig ist, dass Sie selbst definieren, wann Sie erfolgreich sind. Wissenschaftliche Studien belegen: Wichtig ist nicht die absolute Höhe des erzielten Einkommens dafür, ob sich jemand als erfolgreich ansieht – wichtig ist vor allen Dingen die eigene persönliche Zufriedenheit. Im Klartext: Ob Sie erfolgreich sind, ist eine Frage des Maßstabs, den Sie anlegen. Und dieser entscheidet, ob Sie mit sich selbst zufrieden sind: Sie haben nur wenige Aufträge, aber eigentlich ist das gerade ganz richtig, weil Sie alles Andere noch überfordern würde? Prima! Erlauben Sie es sich. Sie verdienen nur wenig Geld, aber Ihre Selbständigkeit erfüllt Sie? Super! Auch das darf sein. Lassen Sie nicht zu, dass andere darüber urteilen, wie eine „richtige“ Selbstständigkeit auszusehen …

Zahlen – Dein Freund und Helfer

Besser als ihr Ruf Sie haben bei vielen kein gutes Image. In Gründungsseminaren lichten sich schon mal die Reihen, wenn das Thema dran ist. Einige setzen einfach ihren Steuerberater an die Buchführung und kümmern sich nicht mehr um das Thema Zahlen. Warum ist ihr Ruf eigentlich so schlecht? Schlechter Mathe-Unterricht Sehr viele Menschen haben schlechten Mathe-Unterricht erlebt. Schlecht war dieser Unterricht insofern, als das Haupt-Fazit der Lernenden am Ende war, dass Mathematik etwas Schreckliches, schwer Begreifbares ist – gipfelnd im inneren Glaubenssatz: „Ich kann kein Mathe“ oder „In Mathe war ich immer schlecht“. Unterschiedslos versackt in diesem inneren Mathe-Abgrund Prozentrechnung mit Algebra, vermischt mit Geometrie und anderen Herausforderungen. Dramatisch wird dieses Fazit, wenn Fertigkeiten, die Menschen in der Grundschule erworben haben, gleich mit in den Abgrund rutschen. Will heißen: Wer sich mit der eigenen Buchführung beschäftigt, braucht an mathematischen Fähigkeiten Plus und Minus, Mal und Geteilt. Das sollte ab der vierten Klasse sitzen. Wer wollte ernsthaft behaupten, nicht einige Zahlen addieren zu können? Zumal es heutzutage Taschenrechner gibt. Es hängt Geld daran Die Zahlen sind …